Mehrere Hundert Teilnehmer haben am Montag unter dem Motto „Wir haben das Nichtstun satt! Saubere Luft in Starnberg“ auf der Hauptstraße demonstriert. Trotz Sperrung blieb in der Kreisstadt das befürchtete Verkehrs-Chaos aus. Als Vertreter der SPD hat der Stellvertretene Landrat Tim Weidner auf der Kundgebung gesprochen:

„Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!

Wir demonstrieren heute auf der Hauptstraße in Starnberg und Viele werden fragen: warum gerade jetzt? Weil wir seit einigen Wochen eine neue Lage haben: Der Bund stellt in den Jahren 2015 bis 2018 zusätzliche Mittel für Investitionen im Verkehrsbereich bereit. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Gelder nach Starnberg fließen werden. Die Konkurrenz ist in Deutschland groß. Wir Sozialdemokraten haben die große Sorge, dass unser Starnberg dabei leer ausgeht. Das darf nicht passieren! Deshalb muss unser gemeinsames Ziel sein: Wir brauchen jetzt eine Zusage des Bundes, realisierbare Verkehrsentlastungsmaßnahmen – im Interesse der Menschen, die hier leben – endlich auch um zusetzten und uns nicht mehr länger hinzuhalten, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war. Wir sind des Wartens leid – Genug ist genug!
Die Stadt Starnberg hat ihren Teil geliefert: Mit dem Bau des S-Bahnhofs und des Busbahnhofs im Norden der Stadt und mit der starken Erweiterung unserer Stadtbuslinien ist der ÖPNV so attraktiv wie noch nie und wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Die SPD hat daran maßgeblichen Anteil. Jetzt ist der Bund am Zug! Starnberg kann sich eine Selbstblockade nicht mehr leisten. Das muss jedem klar sein!

Verehrte Anwesende, wir brauchen jetzt in Starnberg Entschlossenheit und Einigkeit. Diese Demonstration heute ist wichtig, damit wir in Berlin auch gehört werden. Dafür, dass wir in Berlin gehört werden, werden wir Sozialdemokraten uns auch in der neuen Amtszeit des Stadtrats nach Kräften einsetzen. Sie, die sich heute hier versammelt haben, setzten mit ihrer Teilnahme ein wichtiges Zeichen für Zukunft unserer Heimat! Dafür danke ich Ihnen!“

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